schmatzen
„Bundesarchiv B 145 Bild-F088809-0038, Berlin, East Side Gallery“ von Bundesarchiv, B 145 Bild-F088809-0038 / Thurn, Joachim F. / CC-BY-SA. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F088809-0038,_Berlin,_East_Side_Gallery.jpg#/media/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F088809-0038,_Berlin,_East_Side_Gallery.jpg

Wer schmatzt, isst absichtlichen mit lustvollen Nebengeräuschen, die sich ähnlich anhören wie das Wort schmatzen. Wenn sich zwei einen Schmatz geben, geschieht dasselbe in Kussform. Wie alle Formen des Küssens im Germanischen (niederl. kussen, schwed. kyssa) ist also auch das Schmatzen lautmalerischen Ursprungs. Gleiches gilt, wenn wir ausrufen, jemand solle Schmackes geben. Auch dieses Wort ahmt wie das englische to smack (schlagen) den entsprechenden Laut nach.

D: Schmackes, vgl. küssen
E: smack